In Norditalien fand ein Treffen der Maristenfamilie statt, an dem Vertreter der Maristenfamilie in Italien, einschließlich Laien, teilnahmen.
Es gab fünf kurze Vorträge darüber, wie man als Marist in der heutigen Welt leben kann. Es folgten Diskussionen und Fragen, und am Nachmittag gab es eine symbolische Aktion, bei der ein „Maristenhaus“ gebaut und dessen Einrichtung besprochen wurde. Am Abend war dann Spaß angesagt! Der Sonntagvormittag war der Erarbeitung konkreter Ideen gewidmet, um die Einheit und Zusammenarbeit in Zukunft zu fördern.
Zu den Referenten gehörten Sr. Silvia Sanz (Maristenschwestern), P. Larry Duffy (Maristenpatres), Br. Marco Ciancia (Maristenbrüder), Laura De Alessi (Maristenlaie) sowie – per Videokonferenz aus Ruanda – Sr. Cristina Giustozzi (Generaloberin der SMSM). Auf diese Vorträge folgten Diskussionen und Fragen. Am Nachmittag fand in Gruppen eine symbolische Aktivität statt: der Bau eines „Maristenhauses“, einschließlich der Planung seiner Einrichtung. In einer Plenarsitzung stellten die Gruppen ihre Arbeit vor, und die Diskussion wurde fortgesetzt. Der Sonntagvormittag war der Entwicklung konkreter Ideen zur Förderung von Einheit und Zusammenarbeit in naher Zukunft gewidmet. Das Treffen endete mit der Feier der Eucharistie.
Pater Faustino Ferrari, SM, sagte rückblickend zu dieser Zusammenkunft: „Die Teilnehmer waren beeindruckt von der gemeinsamen Sprache und der geistigen Verbundenheit, erkannten aber gleichzeitig auch die positive Vielfalt an. Das Treffen fand in einer Atmosphäre großer Freude und Brüderlichkeit statt. Das war nötig – wir sind zersplittert und verstreut. Die Zusammenarbeit hat gezeigt, dass es unter den Zweigen der Maristenfamilie eine gemeinsame Sprache gibt. Das deutet darauf hin, dass wir ein gemeinsames Erbe teilen. Damit hatten wir nicht gerechnet, aber genau darin liegt die Schönheit und die Unvorhersehbarkeit des Lebens. "




